Aufgrund regelmäßiger Nachfragen durch Mitglieder und Landwirte hat der LJV RLP für Sie ein Papier mit Handlungsempfehlungen zur Jungwildrettung entworfen.  Darin ist zusammengefasst, was für wichtig gehalten wird, wenn es um die Rettung von Jungwild vor dem Mähtod geht.

Hier können Sie das PDF herunterladen.

Lesen Sie hier den Bericht auf der Seite des LJV RLP.

Hier finden Sie den Bericht in der Westerwälder Zeitung.

Hallo liebe Hubertusbläser,

es freut mich sehr, euch alle als neu gegründete Jagdhornbläser-Gruppe „Hubertusbläser“ Westerwald mit einem herzlichen Horrido zu begrüßen.
Ich freue mich sehr, dass ihr euch als Gruppe zusammen getan habt, um unser Jagdliches Brauchtum und Tradition in der Jägerschaft aufrecht zu erhalten.

Daher wünsche ich euch zu jeder Übungsstunde immer ein gutes „Horn an“ und viel Spaß.

Mit freundlichem Gruß

Horrido

P. Schäfer

Obmann Jagdliches Brauchtum

 

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität RLP als Oberste Jagdbehörde hat Hinweise gegeben, wie die Erste Landesverordnung zur Änderung der Neunundzwanzigsten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 22. Dezember 2021 in Bezug auf Gesellschaftsjagden umzusetzen ist. Bitte finden Sie die Informationen auf unserer Seite „Jagdplanung“.

Nach dem pandemiebedingten Ausfall 2020 konnte der Hundeführerlehrgang Ende Mai 2021 mit anfangs noch durch Covid-19 bedingten Auflagen verspätet beginnen.
Da nun zwei Hundeführerjahrgänge nebst Ihren Hunden auf die Ausbildung hofften, begann der Lehrgang mit einer Teilnehmerzahl von über 30 Hunden in drei eingeteilten Gruppen und stundenweiser Verteilung mit jew.15 Minuten Pause, um Begegnungen der Gruppen gem. Hygienekonzept zu verhindern.
Nachdem sich die Lage im weiteren Verlauf wesentlich verbesserte, konnten dann nach einigen Wochen die Ausbildungsgespanne zu einer Gruppe zusammengefasst werden.
Nach 14 Lehrgangswochenenden mit ausgiebigem Programm, dem jährlichen ganztägigen Anschuss Seminar und einigen zusätzlichen Übungseinheiten am Wasser stand am 27. + 28. August 2021 für die ersten 14 Gespanne bereits die Brauchbarkeitsprüfung an.
Aufgrund der hohen Meldezahl sowie aufgrund der fortschreitenden forstlichen Veränderungen im Prüfungsrevier folgten dann am 12.09.21 und am 19.09.2021 nochmals zwei Prüfungsgruppen mit jew. 6 Hunden sowie die Nachprüfung am 01.11.2021.
Am 05.November 2021 konnte dann 26 Gespannen in der Steigalm in Bad Marienberg durch unseren KGV Klaus Skowronek das Zeugnis der jagdlichen Brauchbarkeit, rasseabhängig vollständig oder eingeschränkt, überreicht werden.
Im Namen aller Hundeführerinnen und Hundeführer bedanken sich die Obleute insbesondere bei den Revierpächtern der gemeinschaftlichen Jagdbezirke Westernohe und Oberrod (Wasser) für die vorbehaltslose und uneingeschränkte Bereitstellung der Übungs- und Prüfungsreviere im gesamten Ausbildungszeitraum.
Den während der Prüfungstage eingesetzten Verbandsrichtern danken wir für Ihre Bereitschaft und für die faire und kompetente Beurteilung der gezeigten Leistungen.
Besonderer Dank auch an unseren „Hessen“ Gerd Mathiszik für die alljährliche Unterstützung während der gesamten Ausbildung.

Allen erfolgreichen Führerinnen und Führern wünschen wir viel Freude und Waidmannsheil bei der Arbeit mit Ihren vierläufigen Helfern.
Joachim Jantos
Obmann für Jagdhundewesen

„Wir haben kaum Einfluss darauf, was in Brüssel, Berlin oder in Mainz entschieden wird – aber wir können in unserem direkten Umfeld viel bewirken“, so der Leiter des Hegerings Selters Eckhardt Zeitz.
Und deshalb hat der Hegering Selters mit Unterstützung der jeweiligen Jagdpächter und der Kreisgruppe Westerwald des Landesjagdverbandes – sowie der tatkräftigen Unterstützung von Bürgern – in den Ortsgemeinden Selters, Goddert, Krümmel und Quirnbach neue Streuobstwiesen angelegt.
Auf Streuobstwiesen werden in erster Linie alte, lokale Obstsorten gepflanzt, die zumeist resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge sind, als neuere Kultursorten, bei denen der Obstertrag im Vordergrund steht. Von der üppigen Obstblüte profitieren nicht nur die arg in Bedrängnis geratene Honigbiene sondern auch viele andere Insektenarten, die wir oft gar nicht zu Gesicht bekommen. Diese stellen wiederum die Nahrungsgrundlage zahlreicher anderer Tierarten dar, vom Igel bis hin zum Rotkehlchen.
Im Herbst lockt das herunterfallende Obst nochmals unzählige Tierarten an, die ohne entsprechendes Nahrungsangebot kaum über den Winter kommen.
„Im Revier Selters II freuen wir uns, dass wir einen Wildacker, den wir schon angelegt hatten, nun auch um Streuobst ergänzen konnten“, so Zeitz. Mit den Blüten der Obstbäume und deren Obstertrag wird das ganzjährige Nahrungsangebot des Wildackers, mit seiner üppigen Mischung heimischer Wildpflanzen und Wildkräutern, für Wildtiere – von der Biene bis zum Feldhasen – noch üppiger. Daneben bieten die Pflanzen des Wildackers auch Deckung vor Beutegreifern. Genau solche Oasen fehlen unseren Insekten und Wildtieren in der heutigen Nutzlandschaft.
Die Kreisgruppe hatte in diesem Jahr dazu aufgerufen, auf geeigneten Flächen Streuobstwiesen anzulegen, alternativ Wegränder zu bepflanzen oder bereits bestehende Kulturen mit Neuanpflanzungen zu erweitern.
In den acht Hegeringen der Kreisgruppe Westerwald nahmen eine Vielzahl von Revieren an der Aktion teil. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln von Kreisgruppe und Hegeringen also Mitgliedsbeiträgen der Jägerinnen und Jäger und durch Unterstützung der Revierpächter. In den kommenden Jahren soll das Projekt mit einem Kurs für Obstbaumschnitt fortgesetzt werden, um die weitere Pflege zu gewährleisten. Der Bericht über die Aktion im Hegering Selters ist nur ein Beispiel für viele gelungene Pflanzungen mit Schulen, Kindergärten und der Einwohner in unseren Revieren.
Allen Beteiligten mein herzlicher Dank
Klaus Skowronek