Nach vielen Monaten des Lernens unter den Einschränkungen der Corona Pandemie stand abschließend der mündlich- praktische und damit anspruchsvollste Teil der Jägerprüfung auf dem Hofgut Dapprich auf dem Programm. Von den angetretenen 27 Prüflingen haben 20 die Prüfer mit ihren Leistungen überzeugen können.

Die Vorstände des BWV WW, AK und NR  hatten mich zu einer Vorstandsitzung mit Drohnenvorführung geladen.

In dem Gespräch wurde deutlich, dass die Verbände der Landwirte sich des Themas annehmen wollen, weil sie sich (richtigerweise) in der Verantwortung sehen. Man will ein Konzept entwickeln, mit dem man im kommenden Jahr an den Start gehen will. Ich habe unsere Unterstützung angeboten und erläutert, dass wir aus Mangel an Personal momentan keine eigenen Drohnen anschaffen werden.

Der ASB bietet allen Interessierten die Ausbildung zum Drohnenführerschein an.

Klaus Skowronek
Kreisgruppenvorstitzender

Bild: ASB

(Quelle: Rolfes/DJV, LJV RLP)

In den Höhenlagen von Rheinland-Pfalz lädt die verschneite Winterlandschaft zum Aufenthalt in der Natur ein. Doch gerade jetzt brauchen Wildtiere mehr Ruhe, denn ihr Stoffwechsel läuft auf Sparflamme.

(Gensingen, 06. Januar 2021) Ob Westerwald, Hunsrück, Eifel oder am Donnersberg: Der Kälteeinbruch Anfang Januar sorgt in den Höhenlagen für ein Winterwunderland. Die verschneiten Wälder und Felder locken besonders viele Menschen nach Draußen – vor allem jetzt während des Lockdowns. Für Wildtiere kann der menschliche Ansturm in die Natur aber zum Problem werden. Darauf weist der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) hin und appelliert an Erholungssuchende, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Um über Winter Energie zu sparen, verringert sich vor allem bei wiederkäuenden Wildarten wie Hirsche und Rehe der Stoffwechsel drastisch. Sogar Atmung und Herzfrequenz verlangsamen sich. So sinkt der Herzschlag von regulär 60 Schlägen pro Minute auf 30. In der Folge sinkt die Körpertemperatur in den Beinen deutlich ab. Bei den beiden Pflanzenfressern schrumpft sogar der Verdauungstrakt über die Wintermonate. Nicht die Außentemperatur beeinflusst bei diesen Wildarten den Stoffwechsel, sondern die Dauer des Tageslichtes.

Der LJV bittet Waldbesucher, Wege nicht zu verlassen und Hunde angeleint zu lassen. Jede unnötige Flucht verbraucht in der nahrungsarmen Zeit wertvolle Energie. Vor allem Rehe, die in den Wintermonaten in sogenannten Sprünge zusammenstehen, scheinen besonders zutraulich, da sie nicht sofort flüchten, sobald sie Menschen sehen. Sie warten bis zum letzten Moment, bevor sie eine kräftezehrende Flucht starten.

Tierische Strategien gegen Winterkälte

Ausruhen, Schlafen, Fettreserven anlegen oder Winterkleidung: Wildtiere trotzen mit unterschiedlichen Methoden der kalten und nahrungsarmen Zeit. Alle verfolgen ein Ziel: Energie sparen und nochmals Energie sparen. Menschen ziehen sich in der kalten Jahreszeit wärmer an, ähnlich machen es viele Tiere, indem sie sich ein Winterfell zulegen. Ein dichter Pelz mit Unterwolle schützt vor Auskühlung, Luftpolster zwischen den Haaren sorgen für Isolation. So ist das Winterhaar des Rothirsches doppelt so lang wie sein Sommerhaar und das Reh trägt im Winter Dauerwelle: Die hohlen Haare verhaken sich und halten so die isolierende Luftschicht besser. Im Winterfell des Feldhasen staut sich die Luft zwischen den Wollhaaren. Vögeln hilft ihr Federkleid: Sie plustern sich auf, die Luftschicht zwischen den Federn wärmt sie wie eine Daunenjacke. Sie fetten ihre Federn zudem gründlich ein, sodass kein Wasser durchdringen kann.

Ein dicker Mantel allein genügt jedoch nicht, um die karge Jahreszeit zu überleben. Reh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Hase fressen sich im Herbst beispielsweise Fettreserven an, von denen sie bis ins Frühjahr zehren können. Einige Tiere halten Winterruhe, beispielsweise der Dachs. Sie wachen gelegentlich auf und verlassen ihren Bau, um in der nahen Umgebung ihres Schlafplatzes bei mildem Wetter nach Nahrung zu suchen.

 

Am 24.November wurde eine lang geplante Baumpflanzaktion von Revierpächter Bernd Friedrich und seiner Familie im heimischen Revier endlich abgeschlossen. Auf mehreren hundert Metern Feldstreifen wurden Obst- und blühende Wildbäume sowie Sträucher gepflanzt. Die Aktion konnte erst nach zähen Verhandlungen mit den örtlichen Landwirten und mit Unterstützung des Jagdvorstands umgesetzt werden.
Diese Maßnahme zum Naturschutz und zur nachhaltigen Naturentwicklung ist ein Vorbild an Engagement der Jägerschaft.

Im Zuge der Coronakrise wurde es erforderlich, ein Hygienekonzept für den Betrieb des Schießstandes zu entwickeln. Im diesem Zusammenhang ist jetzt ein Buchungssystem etabliert worden, das jeder Besucher des Schießstandes zur Anmeldung nutzen muss. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Schießwesen.