Der Hegering Westerburg hat wie jedes Jahr, wieder einen Bus zur Messe organisiert. Abfahrt am Samstag den 31.01.26 von Höhn, am Marktplatz ab 07:00 Uhr, Rückfahrt von Dortmund um 17:00 Uhr. Kosten: Eintrittsticket zur Messe 20,00 € + Busfahrt p. P. 25,00 € = 45,00 €.

Der Hegering Westerburg übernimmt für Mitglieder die Ticketkosten für den Eintritt zur Messe. Hinweis: Die meisten Jagd-Haftpflichtversicherungen senden dem Versicherungsnehmer auf Anfrage ein kostenloses Ticket zu. Verbindliche Anmeldungen bis zum 05.01.26 unter der Rufnummer 0175- 4135048. Bezahlung per PayPal oder bar im Voraus bei mir. Zahlungseingang gilt als verbindliche Reservierung.

Zur traditionellen Weihnachtsfeier kamen zahlreiche Jägerinnen der Kreisgruppe Westerwald zusammen, um in geselliger Runde ein erfolgreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen rund um die Jagd Revue passieren zu lassen und den Abend mit kulinarischen sowie sportlichen Höhepunkten zu genießen. Schon beim Betreten des Schützenhauses in Kaden lag der Duft von einem herzhaften Wildgulasch in der Luft. Ein Gericht, das zur Jahreszeit und jagdlicher Tradition passte. Ein besonderes Highlight des Abends war das Glücksschießen, bei dem die Teilnehmerinnen ihr Können und ein wenig Glück unter Beweis stellen konnten. Die Freude war groß, denn es gab zahlreiche hochwertige Preise zu gewinnen. Ein herzliches Dankeschön gilt den Sponsoren: dem Landesjagdverband, Markus Mühle, Luposan, Schießsportzentrum Ransbach, Schießkino Cramberg, Waffen Brühl, Paul Parey Verlag, Sparkasse, Frankonia, Akah, Landmetzgerei Schneider, Jung Land- Forsttechnik, La Grappa sowie dem Schützenverein Kaden. Neben dem sportlichen Wettbewerb kam auch der gesellige Austausch nicht zu kurz. In entspannter Atmosphäre wurden Erfahrungen geteilt, neue Kontakte geknüpft und die Vorfreude auf kommende jagdliche Aktivitäten geweckt. Der Vorstand der Kreisgruppe Westerwald nahm die Gelegenheit wahr, die Jägerinnen zu besuchen um sich persönlich kennenzulernen. Mit vielen strahlenden Gesichtern, guten Gesprächen und einem starken Gefühl der Gemeinschaft klang der Abend aus. Die Weihnachtsfeier zeigte einmal mehr, wie lebendig und engagiert die Jägerinnen im Westerwald sind – und wie wichtig solche Treffen für den Zusammenhalt innerhalb der Kreisgruppe bleiben. Interessierte Jägerinnen sind zu den Treffen immer Willkommen. Weitere Infos über Bianca Domm (FAJ) Tel. 01729545587

Die Jagdhornbläsergruppe Hoher Westerwald verabschiedet sich von Willi Halm. Er war Gründungsmitglied und bis zum Schluss passionierter Jagdhornbläser. Wir verlieren mit Willi Halm vor allem einen guten Freund.

Ein ehrlicher Blick auf Jagd und Natur im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages
Zum bundesweiten Vorlesetag lud Kreisjagdmeister Bernd Schneider eine kleine Grundschule im Westerwald in seine stimmungsvoll vorbereiteten Räumlichkeiten ein: große Kerzenleuchter tauchten den Raum in warmes Licht, aufgereihte schmiedeeiserne Stühle und die geöffnete Rollende Waldschule boten einen passenden Rahmen. Draußen herrschte klirrend-klares Winterwetter – ideal für eine Lesung, die tief in die Welt der Jagd führte. Bernd Schneider las sehr eindrucksvoll aus Dr. Florian Asches Kinderbuch „Kannst du mal die Leber halten“, das sich wohltuend von gängigen Naturbüchern abhebt. Hübsche Zeichnungen und kleine Abenteuergeschichten gibt es zuhauf. Doch sobald es ernst wird – sobald es um die Jagd, um Verantwortung, Tod und Kreislauf geht – enden die meisten Kinderbücher abrupt. Im Mittelpunkt dieses Bilderbuches für „Kinder und Eltern, die erwachsen werden wollen“, stehen ein alter Mann und ein kleines Mädchen. Es begleitet die beiden auf ihrem ersten gemeinsamen Gang ins Revier. Es ist ein stilles, fast meditatives Buch, das die Schönheit der Natur nicht nur abbildet, sondern sie ernst nimmt – mit all ihren Konsequenzen. Gemeinsam lauschen sie den Stimmen der Vögel in Wald und Feld, erleben einen Morgenansitz – und sie machen Beute. Am erlegten Rehbock macht das Buch weiter, da, wo andere aufgehört hätten: Es redet nicht darum herum, sondern benennt das Wesentliche: Werden und Vergehen. Leben und Sterben, Verantwortung und Achtung. Der alte Mann erklärt seiner Enkelin, warum der Tod kein Feind ist, sondern Teil eines großen Prinzips, ein Schlüssel zur Erneuerung der Welt. Diese Ehrlichkeit macht das Buch so wertvoll. Wie offen Kinder mit diesen Themen umgehen, zeigte die spontane Reaktion einer Erstklässlerin: „Das Buch beschreibt ja eigentlich den Kreislauf des Lebens.“ Und weil Jagd nur dann verstanden wird, wenn man sie zeigt und nicht versteckt, brachte die Schulleiterin – selbst Jägerin – ein ganz besonderes Anschauungsstück mit: eine frische Rehleber, Wer wollte, durfte sie aus nächster Nähe betrachten und auch anfassen. So wurde aus der Lesung ein eindrucksvoller Moment jagdlicher Bildungsarbeit: ehrlich, unverblümt und respektvoll. Denn wer Jagd als Kreislauf des Lebens begreifen will, muss sie sehen dürfen.

Jagdsignale, Jägermärsche und sogar die Europahymne – dargeboten von rund 70 Bläserinnen und Bläser auf ihren Parforce-, Fürst-Pless- und Fürst-Pless-Ventilhörnern – trugen eine unmissverständliche Botschaft in die kühle Westerwälder Nacht hinaus: Die Leidenschaft für Jagdmusik und ein klares Bekenntnis zum freundschaftlichen Miteinander. Zu ihrem 5-jährigen Jubiläum hatten die Hubertusbläser Westerwald aus Irmtraut zum Freundschaftsblasen eingeladen – und die Resonanz war großartig! Sechs der insgesamt acht Bläsergruppen der Kreisgruppe Westerwald im Landesjagdverband (LJV) Rheinland-Pfalz sowie die befreundete Bläsergruppe Jennerwein des Jagdclub Limburg folgten der Einladung nach Irmtraut. Ortsbürgermeister Jens-Peter Heun gratulierte persönlich mit einer Urkunde. Obmann Peter Jung erinnerte an die Anfänge der Bläsergruppe und blickte mit Stolz auf gemeinsame Erfolge wie den ersten und zweiten Platz beim Landesbläserwettbewerb Niedersachsen auf Jagdschloss Springe 2022 und 2024 zurück, die unter der musikalischen Leitung von Hornmeister Thomas Muth errungen wurde. „Das, was unsere Jagdhornbläsergruppen verbindet“, so Jung, „sollten wir pflegen – die Freundschaft und die gemeinsame Leidenschaft für Jagd und Jagdmusik.“ Er regte an, zukünftig ein jährliches Freundschaftstreffen aller Bläsergruppen der Kreisgruppe ins Leben zu rufen – eine Idee, die die anwesende Obfrau für das jagdliche Brauchtum, Susanne Kersten, gerne aufgriff. Als freundschaftliche Geste spielte jede Bläsergruppe drei Stücke zu Ehren der Hubertusbläser. Anschließend wurde bei bester Laune bis in den späten Abend in geselliger Runde gelacht, gefeiert und gefachsimpelt. Das Freundschaftsblasen der Hubertusbläser Westerwald war damit nicht nur eine gelungene Jubiläumsfeier, sondern auch ein tolles Zeichen für Zusammenhalt und Lebendigkeit des jagdlichen Brauchtums im Westerwald.

An zwei Terminen im Oktober veranstaltete die Kreisgruppe ein Fangschussseminar für Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Westerburg. Ziel und Zweck des Seminars war es, die Teilnehmer darauf vorzubereiten, verletztes Wild nach Verkehrsunfällen tierschutzgerecht und sicher zu erlösen. Dies soll sicheres Handeln ermöglichen, um unnötiges Tierleid zu vermeiden, die eigene Sicherheit sowie die der Beteiligten zu gewährleisten. Die Durchführung oblag den Schießobleuten Oliver Knoche und Oliver Oster. Sie wurden unterstützt durch Christoph Heinz und Slawo Havel. Vor dem schießtechnischen Teil wurde in einem Vortrag über im Westerwald vorkommende Wildarten, deren körperlichen Aufbau und die erfolgversprechenden Treffbereiche informiert. Das Seminar endete mit einer Einweisung in allgemein gebräuchliche Jagdwaffen, und die Möglichkeit deren Ladezustand zu erkennen / zu überprüfen.

Im August verstarb unerwartet Udo Gross, langjähriger Leiter des Hegering Kannenbäckerland. Wir nehmen Abschied von unserem geschätzten Freund und Jagdkameraden, der unsere Gemeinschaft verlassen hat. Seine Liebe zur Natur und Jagd zeigte sich in vielen Bereichen seines Wirkens. Er verstand es, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden und war stets bestrebt, Jagd und Naturschutz in Einklang zu bringen. Besonders die Jungjäger förderte er mit Rat und Tat und gab sein umfangreiches Wissen mit Leidenschaft weiter. Viele erinnern sich gerne an gemeinsame Revierrundgänge, spannende Jagderlebnisse und gesellige Stunden. Wir danken Udo für alles, was er für die Natur, die Jagd und für die Westerwälder Jägerschaft getan hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden. Wir werden Udo ein ehrendes Andenken bewahren. Waidmannsruh!

Jetzt geht’s um alles.