Rennerod

Wir über uns

Rennerod ist der höchstgelegene Hegering im nördlichen Westerwaldkreis. Rund um die Fuchskaute (657 m ü.NN) und Salzburger Kopf (654 m ü.NN) gehören 28 Reviere sowie die staatlichen Eigenjagdbezirke des Forstamtes Rennerod und Teile des Bundesforstes Westerwald zum Hegering.

Von der wildromantischen Holzbachschlucht über die Wachholderheide bis zur Krombachtalsperre bieten sich zahlreiche Jagdmöglichkeiten an. Die abwechslungsreiche Landschaft umfasst insgesamt 12.850 ha mit einer bejagbaren Fläche von ca . 11.500 ha.

Reviere

  • Bretthausen
  • BW EJB Rennerod
  • Dapprich EJB
  • Elsoff I
  • Elsoff II (Mittelhofen)
  • Hellenhahn-Schellenberg Nord
  • Hellenhahn-Schellenberg Süd
  • Hüblingen
  • IrMontabaurraut
  • Liebenscheid I
  • Liebenscheid II (Weißenberg-Löhnfeld)
  • Neunkirchen
  • Neustadt
  • Niederroßbach
  • Nister-Möhrendorf
  • Oberrod
  • Oberroßbach
  • Rehe
  • Rennerod-Emmerichenhain
  • Rennerod-Ost
  • Rennerod-West
  • Seck Ost
  • Seck West
  • Stein-Neukirch/Salzburg
  • Waigandshain
  • Waldmühlen
  • Westernohe
  • Willingen
  • Zehnhausen b. R.
  • zz stl. EJB Rennerod I
  • zz stl. EJB Rennerod II
  • zz stl. EJB Rennerod III

Informationen / Termine

Hegeringversammlung

Das Dorfgemeinschaftshaus in Elsoff war gut gefüllt, als Hegeringleiter Achim Reeh die Hegeringversammlung eröffnete. Kurz vor den einschneidenden Beschränkungen durch die Corona-Pandemie trafen sich die Mitglieder des Hegerings Rennerod zur jährlichen Versammlung.

In seinem Jahresrückblick hob Achim Reeh das durchgeführte Fallenjagdseminar hervor. Ein Klasseseminar für das sicherlich mehr Teilnehmer wünschenswert gewesen wären. Besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr. Wittenberg für die logistische Unterstützung. Für das kommende Jagdjahr sind der Besuch eines Schießkinos sowie eine revierübergreifende Krähenjagd mit Unterstützung von Beizvögeln geplant.

Kreisjagdmeister Bernd Schneider informierte über den aktuellen Waldzustand. Trockenheit und Borkenkäfer haben auch dem heimischen Wald arg zugesetzt. Die geplanten Aufforstungsmaßnahmen und der langfristige Waldumbau stellen Forstverwaltung und Jägerschaft vor neue Herausforderungen.

Kreisgruppenvorsitzender Klaus Skowronek berichtete über die Entwicklungen der Afrikanischen Schweinepest. Die Ausbreitung kommt der deutschen Grenze immer näher.  Daher ist das Schwarzwild nach wie vor weiterhin scharf zu bejagen. Wie die Jagdausübung aufgrund der Corona-Pandemie möglich sein wird, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Die aktuellen Entwicklungen bleiben abzuwarten und erfordern individuelle Lösungen.

Sascha Reusch von der Unteren Jagdbehörde gab einen Überblick über die Änderungen des Waffenrechts. Die Jägerschaft ist davon nur am Rande betroffen. Aufgrund der gesetzlich festgelegten Übergangsfristen bleibt auch genügend Zeit sich auf die Änderungen einzustellen.

Im Anschluss an die informativen Vorträge erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Das Ergebnis der Trophäenbewertung wurde durch Joachim Jantos bekanntgegeben. Die Goldmedaille für das stärkste Rehbockgehörn ging an Sigrid Weisenstein (Revier Irmtraut). Silber errang Thomas Steiof (Revier Elsoff 1), Bronze Christoph Jung (Revier Waldmühlen).

Den Ehrenpreis der VG Rennerod – überreicht durch den 1. Beigeordneten Alfons Giebeler – konnte Michael Wern entgegennehmen. Er erlegte im Revier Liebenscheid 1 einen Rotwildspießer.

Hegeringleiter Achim Reeh dankte allen Jägern für den Einsatz im letzten Jahr. Besonderer Dank gilt der Jagdhornbläsergruppe Hoher Westerwald für die Organisation und musikalische Begleitung der Hegeringversammlung.

Zum Aufgang der Bockjagd wünscht der Vorstand des Hegerings Rennerod allen Jägern reichlich Anblick und viel Waidmannsheil.

Achim REEH, HRL

Fangjagdseminar mit Wildmeister Christian Franke

Am letzten Samstag im August konnte HRL Achim Reeh einige interessierte Jägerinnen und Jäger in Seck begrüßen. Wildmeister Christian Franke referierte über die Fangjagd auf heimisches Raubwild. Zunächst präsentierte er die Vorlieben unserer alteingesessenen Raubwildarten sowie die Besonderheiten der neu hinzugekommenen Neozoen. Er gab einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Fallenjagd und wagte einen Ausblick auf die zukünftige Jagdausübung.

Anschließend präsentierte Franke zahlreiche Fallentypen. Er ging auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle ein und gab seine Erfahrungen zur Kombination Falle/Wildart weiter. Allen Fallen gemeinsam war, dass sie von namhaften Herstellern stammten und ihre Qualitäten im rauen Revieralltag täglich beweisen. Gegen Ende des lehrreichen Tages wurde noch eine Weka invasiv Falle unter fachkundiger Anleitung im Revier aufgestellt.Insgesamt ein interessanter und informativer Tag, der auch unserem heimischen Niederwild zugutekommt.

Herzlicher Dank an Prof. Wittenberg für die großzügige Unterstützung bei der Realisation des Fangjagdseminares.

Achim Reeh, HRL

Hegering Rennerod verleiht Preise

Im Rahmen der diesjährigen Hegeringversammlung wurden auch wieder die stärksten Rehbocktrophäen ausgezeichnet. Bronze ging an Klaus Wehler (Revier Oberrod), Silber an Thomas Steiof (Revier Elsoff 1). Die stärkste Trophäe – und damit die Goldmedaille – errang Dirk Denker aus dem Revier Irmtraut. Der von ihm erlegte Bock erzielte ein Gehörngewicht von 349 g. Mit Stangenlängen von jeweils über 25 cm gehört dieses Gehörn zu den stärksten Trophäen die in den letzten Jahren im Hegering Rennerod erlegt wurden.

Allen Preisträgern ein kräftiges Waidmannsheil!

Kontakt

Achim Reeh

Achim Reeh

Hegeringleiter

Birkenweg 20
56479 Liebenscheid

Tel: 02667 / 1264
achim.reeh@web.de

Meik Helsper

Meik Helsper

Stellv. Hegeringleiter

Rosenacker 2
56479 Hellenhahn-Schellenberg

Tel: 02664 / 5882
vierhelspers@gmx.de

Georg - Joachim Jantos

Georg - Joachim Jantos

Stellv. Hegeringleiter

Erlenweg 1
56479 Westernohe

Tel: 02664 / 8521
Mobil: 0177 / 7501823
joachim.jantos@t-online.de