Weitere Informationen auf der Seite Schießwesen

Liebe Jägerinnen und Jäger,

vor kurzem hat das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Förderprojekt zur Kitzrettung durch den Einsatz von Drohnen aufgelegt.
Mit einer möglichen Anschaffung von 2 Drohnen für die Kreisgruppe wäre eine Teilnahme an dem Projekt möglich, jedoch ein Einsatz in der Fläche bei ca. 250 Revieren schwer zu organisieren.
Uns ist bekannt, dass es im Westerwald eine Anzahl von Drohnenpiloten gibt, die vielleicht bereit sind, das Vorhaben Kitzrettung zu unterstützen.
Hierbei bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Bitte teilen Sie uns mit,

• Ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Drohnen in den Revieren/ Hegeringen
• Welche Anzahl von Drohnen sind bereits in den HR verfügbar?
• Kontakte zu Drohnenpiloten, die ggf. Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Skowronek

Nähere Informationen finden Sie hier.

… die Ausübung der Jagd zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung von
Tierseuchen unter Beachtung des Hygienekonzepts Jagd durchführen.

Allgemeinverfügung zur Anordnung von zusätzlichen Schutzmaßnahmen (Ab25.03.2021 bis 11.04.2021) Kreisverwaltung WW.

Sollten Sie im Westerwald ein gerissenes Stück Wild auffinden und nicht wissen, wer der Verursacher ist, können Sie den zuständigen Wolfsbeauftragten zu Rate ziehen. Wichtig ist, dass die Kontaktaufnahme zeitnah nach dem Riss stattfindet. Hier finden Sie weitere Informationen…

WILD – Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (ljv-rlp.de)

Sie können das Formular direkt ausfüllen oder es sich hier als PDF herunterladen, ausfüllen und ausdrucken. Bitte senden Sie uns Ihre Erfassungsdaten bis spätestens 15. Mai 2021 an info@ljv-rlp.de zu.

Liebe Jägerinnen, Jäger und Jagdscheinanwärter,

Momentan ist wegen der bestehenden Einschränkungen nicht absehbar, wann Schießausbildung und Seminare für Jagdscheinanwärter wieder möglich sind. Das gleiche gilt für Planung und Durchführung eines Hundeführerlehrgangs.

Hegering- und Kreisgruppenversammlungen planen wir nach Aufhebung der Beschränkungen frühestens im Sommerhalbjahr durchzuführen.

Die Kreisgruppe wird jeweils aktuell auf der Internetseite www.jagd-ww.de  unter „Jagdpraxis“ –„ Hundewesen“ und „Jäger werden“ informieren.

Aufgrund eines Covid-19-Inzidenzwertes von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche im Landkreis Birkenfeld, verhängt die dortige Kreisverwaltung ab Montag eine Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Die Vorsitzende der LJV-Kreisgruppe Birkenfeld, Kirstin Beetz, trat zeitnah mit Landrat Dr. Matthias Schneider in Kontakt und Beide vereinbarten eine Ausnahmeregelung, die es Jäger*innen ermöglichen sollte, auch während der Sperrstunde auf Schwarzwild zu jagen. Das zuständige Gesundheitsministerium widerrief die Ausnahmeregelung. Konsequenz: Jäger*innen dürfen während der Sperrstunde nicht auf Schwarzwildjagd.

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz richtete ein Schreiben an das zuständige Gesundheitsministerium, in dem er dafür plädierte, die von der Kreisgruppe Birkenfeld und Landrat Dr. Matthias Schneider vereinbarte Ausnahmeregelung doch noch zuzustimmen. Zeitgleich bat er das Umweltministerium darum, den Landesjagdverband in dieser Sache zu unterstützen und mit dem Gesundheitsministerium ebenfalls in Kontakt zu treten.

Über das Ergebnis werden wir zeitnah informieren.

Quelle: Ausgangsperre im Landkreis Birkenfeld: LJV setzt sich für Ausnahmeregelung ein – Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (ljv-rlp.de)

Fragen und Antworten…

(Quelle: Rolfes/DJV, LJV RLP)

In den Höhenlagen von Rheinland-Pfalz lädt die verschneite Winterlandschaft zum Aufenthalt in der Natur ein. Doch gerade jetzt brauchen Wildtiere mehr Ruhe, denn ihr Stoffwechsel läuft auf Sparflamme.

(Gensingen, 06. Januar 2021) Ob Westerwald, Hunsrück, Eifel oder am Donnersberg: Der Kälteeinbruch Anfang Januar sorgt in den Höhenlagen für ein Winterwunderland. Die verschneiten Wälder und Felder locken besonders viele Menschen nach Draußen – vor allem jetzt während des Lockdowns. Für Wildtiere kann der menschliche Ansturm in die Natur aber zum Problem werden. Darauf weist der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) hin und appelliert an Erholungssuchende, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Um über Winter Energie zu sparen, verringert sich vor allem bei wiederkäuenden Wildarten wie Hirsche und Rehe der Stoffwechsel drastisch. Sogar Atmung und Herzfrequenz verlangsamen sich. So sinkt der Herzschlag von regulär 60 Schlägen pro Minute auf 30. In der Folge sinkt die Körpertemperatur in den Beinen deutlich ab. Bei den beiden Pflanzenfressern schrumpft sogar der Verdauungstrakt über die Wintermonate. Nicht die Außentemperatur beeinflusst bei diesen Wildarten den Stoffwechsel, sondern die Dauer des Tageslichtes.

Der LJV bittet Waldbesucher, Wege nicht zu verlassen und Hunde angeleint zu lassen. Jede unnötige Flucht verbraucht in der nahrungsarmen Zeit wertvolle Energie. Vor allem Rehe, die in den Wintermonaten in sogenannten Sprünge zusammenstehen, scheinen besonders zutraulich, da sie nicht sofort flüchten, sobald sie Menschen sehen. Sie warten bis zum letzten Moment, bevor sie eine kräftezehrende Flucht starten.

Tierische Strategien gegen Winterkälte

Ausruhen, Schlafen, Fettreserven anlegen oder Winterkleidung: Wildtiere trotzen mit unterschiedlichen Methoden der kalten und nahrungsarmen Zeit. Alle verfolgen ein Ziel: Energie sparen und nochmals Energie sparen. Menschen ziehen sich in der kalten Jahreszeit wärmer an, ähnlich machen es viele Tiere, indem sie sich ein Winterfell zulegen. Ein dichter Pelz mit Unterwolle schützt vor Auskühlung, Luftpolster zwischen den Haaren sorgen für Isolation. So ist das Winterhaar des Rothirsches doppelt so lang wie sein Sommerhaar und das Reh trägt im Winter Dauerwelle: Die hohlen Haare verhaken sich und halten so die isolierende Luftschicht besser. Im Winterfell des Feldhasen staut sich die Luft zwischen den Wollhaaren. Vögeln hilft ihr Federkleid: Sie plustern sich auf, die Luftschicht zwischen den Federn wärmt sie wie eine Daunenjacke. Sie fetten ihre Federn zudem gründlich ein, sodass kein Wasser durchdringen kann.

Ein dicker Mantel allein genügt jedoch nicht, um die karge Jahreszeit zu überleben. Reh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Hase fressen sich im Herbst beispielsweise Fettreserven an, von denen sie bis ins Frühjahr zehren können. Einige Tiere halten Winterruhe, beispielsweise der Dachs. Sie wachen gelegentlich auf und verlassen ihren Bau, um in der nahen Umgebung ihres Schlafplatzes bei mildem Wetter nach Nahrung zu suchen.