Jagdpraxis
Die Hubertusmesse
Die liturgische Form eines Jagdgottesdienstes entwickelte sich im 19. Jahrhundert in Frankreich im Zusammenhang mit der Parforcejagd. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es auch in vielen Ländern Europas zum schönen Brauch, die bisher in den Kirchen abgehaltenen Hubertusmessen im „grünen Dom des freien Waldes“ zu feiern. In Deutschland wurde die Hubertusmesse, aufgrund der unterschiedlichen politi-schen Verhältnisse und Entwicklungen, zunächst in den alten Bundesländern, erst nach 1950 bzw. seit 1965 häufiger Brauch.
Die Hubertuslegende
Der 3. November ist der Tag des Hubertus. Er war Missionar der Ardennen und um 709 Bischof von Lüttich und Maastricht. Später ernannte man ihn zum Schutzpatron der Jäger und Schützen. Diesem Bischof, von dem bekannt ist, dass er Menschen, die an Tollwut erkrankten, Heilung verschaffte, wird ab dem 15. Jahrhundert die so genannte Hirschlegende zugeschrieben.
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